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Datenschutz bei KI-Tests: Datenflüsse zuerst klären

Datenflüsse vor einem KI-Sichtbarkeitstest klären: öffentliche Fragen, vertrauliche Dokumente, Anbieter und Aufbewahrung.

Redaktionell geprüft:

Fachliche Aussagen und Quellen geprüft; eigene Beispiele und Abnahmekriterien ergänzt. Beobachtungen, methodische Empfehlungen und unbestätigte Ursachen sind getrennt dargestellt.

TL;DR: Wichtigste Punkte

Die Schutzbedürftigkeit richtet sich nach den tatsächlich übertragenen Daten. Hosting, Modellverarbeitung, Protokolle und optionale Analyse gehören getrennt in die Übersicht.

  • Öffentliche Leistungsfrage: Übertragung an die gewählte Suchoberfläche bewusst festlegen.
  • Synthetischer Testvertrag: Als Testdaten kennzeichnen; keine echten Kundendetails übernehmen.
  • Reale Vertragsakte: Freigabe, Rollen, Empfänger und Löschfrist vorab klären.

Eine öffentliche Frage zur Sichtbarkeit eines Unternehmens ist eine andere Verarbeitung als das Hochladen eines Vertrags mit Personendaten. Beschreiben Sie vor einem Projekt, welche Angaben übertragen werden, wer sie erhält, zu welchem Zweck und für welche Dauer. Auch eine öffentliche Frage kann personenbezogene Informationen enthalten.

Einordnung und Geltungsbereich

No-Training-Aussagen brauchen eine passende vertragliche und technische Grundlage. Ein Schweizer Serverstandort allein beschreibt nicht automatisch die Verarbeitung sämtlicher externer Dienste. Prüfen Sie Modellzugriff, Hosting, E-Mail, Analytics und Protokolle einzeln.

Ein Proxy kann die direkte Netzwerkverbindung zum nachgelagerten Dienst übernehmen. Er anonymisiert jedoch keine Namen oder Vertragsdetails im Text. Für Tests genügen oft öffentliche Leistungsfragen oder klar gekennzeichnete synthetische Beispiele. Kundendokumente gehören nur mit geklärter Freigabe in den passenden Arbeitsablauf.

SOURCE/01 dokumentiert diese Flüsse und offenen Fragen. Die Analyse stellt keine pauschale Datenschutz-Zertifizierung aus. Die eigene GlasBox-Datenschutzerklärung beschreibt Hosting und Verarbeitung bei Infomaniak in der Schweiz sowie die getrennten Fristen für Protokolle, E-Mail-Leads und Browser-Speicherung.

Datenmatrix vor einem Sichtbarkeitstest

Diese Vorlage unterscheidet vier Datenarten. Tragen Sie vor der Nutzung die tatsächlichen Anbieter und Fristen des konkreten Projekts ein. «Schweiz» ohne benannte Verarbeitung und «nur Session» ohne definierte Dauer reichen als technische Dokumentation nicht aus. Die Vorlage ersetzt keine projektbezogene Prüfung der gesetzlichen Pflichten.

PrüfpunktBeispiel / GegenstandEinordnung
Öffentliche LeistungsfrageName und öffentliches AngebotÜbertragung an die gewählte Suchoberfläche bewusst festlegen.
Synthetischer TestvertragErfundene, nicht rückführbare AngabenAls Testdaten kennzeichnen; keine echten Kundendetails übernehmen.
Reale VertragsakteVertrauliche oder personenbezogene DatenFreigabe, Rollen, Empfänger und Löschfrist vorab klären.
Technisches ProtokollZeit, Kennung, Fehler und gegebenenfalls AnfrageinhaltZugriff und tatsächliche Aufbewahrung dokumentieren.

So wenden Sie das an

  • Für jeden Test die benötigten Daten minimieren.
  • Hosting und nachgelagerte Empfänger getrennt erfassen.
  • Aufbewahrung, Löschung und zuständige Person festlegen.
  • Produktive Datenschutzhinweise nach Konfigurationsänderungen erneut prüfen.

Quellen und nächste Lektüre

Der nächste Schritt

Nächster Schritt

Der kostenlose Kurzcheck liefert eine erste Einschätzung zu einer Domain, drei kaufnahen Fragen und drei Beobachtungen. Im Erstgespräch klären wir, ob eine vertiefte Analyse sinnvoll ist.

Erstgespräch anfragen

Häufige Fragen

Ist ein Proxy gleich Anonymisierung?

Nein. Personenbezogener Inhalt bleibt personenbezogen, auch wenn ein Server die Anfrage weiterleitet.

Bedeutet Schweizer Hosting automatisch ausschliessliche Verarbeitung in der Schweiz?

Nein. Externe Modell-, Analyse- oder Kommunikationsdienste müssen separat geprüft werden.

Was gilt bei GlasBox für Anfragen?

Gemäss den bestätigten Betriebsregeln werden Anfrageprotokolle 14 Tage und E-Mail-Leads 5 Jahre aufbewahrt. Browser-Kennungen haben eigene Speicherfristen; Details stehen in der Datenschutzerklärung.