Wissensdatenbank & FAQ

Klare Antworten zu Prozess, Technologie, Preisen und Sicherheit.

Wie läuft ein Projekt bei GlasBox ab?
Wir arbeiten klar und effizient in 3 Phasen:
  1. Briefing (30 Min.): Kostenloses Erstgespräch. Sie schildern das Problem, wir analysieren die technische Machbarkeit und erstellen eine Festpreis-Offerte.
  2. Engineering (3–8 Wochen): Entwicklung mit sauberem Code. Wir arbeiten in Sprints. Sie erhalten regelmässige Updates und sprechen direkt mit dem Entwickler.
  3. Launch & Übergabe: Go-Live auf Schweizer Servern. Sie erhalten eine Einschulung (z.B. für das CMS) und die vollständigen Code-Rechte.
Was unterscheidet GlasBox von einer klassischen Agentur?
Wir sind ein Engineering-Studio, keine reine Marketing-Agentur.
  • Kein Overhead: Sie sprechen direkt mit dem Software Engineer. Keine Account Manager, die Stille-Post spielen.
  • Tech-First: Wir bauen massgeschneiderte Software, keine zusammengeklickten Templates.
  • Fokus: Schweizer Qualität, definierte Performance-Ziele und datenflussbewusste nDSG-Umsetzung.
Bieten Sie Wartungsverträge (SLAs) an?
Da wir keine fehleranfälligen Baukästen nutzen, benötigen unsere Core-Websites oft keine teuren, monatlichen Sicherheits-Updates. Für komplexe Applikationen (SaaS) oder kontinuierliche SEO-Betreuung bieten wir optionale Service Level Agreements (SLAs) an. Ein SLA ist jedoch nicht vertraglich vorgeschrieben.
Was kostet eine Website, App oder KI-Integration?
Unsere Preise sind transparent und basieren auf dem Projektumfang:
  • Websites (High-Speed Landing Pages): ab CHF 3'780
  • Web-Applikationen & SaaS: ab CHF 15'000
  • Mobile Apps (PWA/Native): ab CHF 6'500
  • KI-Assistenten (RAG-Prototyp): ab CHF 4'900
  • API / Workflow Automation: ab CHF 1'800
Jedes Projekt erhält nach dem Erstgespräch einen verbindlichen Fixpreis.
Wem gehört der Code und das Design?
Ihnen. Eigentums- und Nutzungsrechte werden vertraglich geregelt und gehen nach vollständiger Bezahlung im vereinbarten Umfang über. Wir arbeiten auf Exit-Sicherheit hin: Code, Zugänge und Dokumentation werden so vorbereitet, dass Sie die Plattform selbst betreiben oder im vereinbarten Projektumfang von einem anderen Team weiterentwickeln lassen können. Details dazu in unseren AGB.
Wie sind die Zahlungsbedingungen?
Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen netto zahlbar. Um beidseitige Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten wir bei Projekten über CHF 3'000 mit einer Anzahlung (in der Regel 30% bis 50% vor Projektstart).
Werden meine Daten in der Schweiz gespeichert (nDSG)?
Standardmässig hosten wir auf ISO-zertifizierten Servern in der Schweiz (Infomaniak) und verfolgen eine Schweiz-first Hosting-Strategie mit projektbezogener Datenfluss-Prüfung. Die Umsetzung ist nDSG/FADP-bewusst und Privacy-by-Design; wenn externe Tools (z.B. Analytics oder KI-Dienste) Teil eines Projekts sind, werden deren Datenflüsse explizit benannt und geprüft.
Gibt es eine Garantie auf die entwickelte Software?
Ja. Gemäss unseren AGB (§5.2) gewähren wir eine Gewährleistungsfrist von 6 Monaten ab Abnahme auf Softwarefehler (Bugs), die auf unseren Code zurückzuführen sind. Ausgeschlossen sind Fehler, die durch spätere Updates von externen Drittanbietern (z.B. Browser-Updates oder externe API-Änderungen) entstehen.
Wer haftet für die Inhalte (Bilder, Texte) auf der Website?
Gemäss unseren AGB (§3.1) liegt die Verantwortung für die rechtliche Unbedenklichkeit (Urheberrecht, Markenrecht) der von Ihnen bereitgestellten Inhalte, Texte und Bilder vollumfänglich bei Ihnen als Auftraggeber.
Warum nutzen Sie kein WordPress, Wix oder Squarespace?
Pluginlastige Baukastensysteme können bei wachsendem Umfang langsam, wartungsintensiv und schwieriger abzusichern werden. Wir entwickeln digitale Assets mit modernen Frameworks wie React, Next.js und Astro.

Das Ergebnis: klare Performance-Budgets, projektbezogene Sicherheitsmassnahmen und grosse Gestaltungsfreiheit. Erfahren Sie mehr über unseren Web-Stack.
Kann ich meine Texte und Bilder nach dem Launch selbst anpassen?
Ja, absolut. Wir integrieren ein sogenanntes Headless CMS (z.B. Sanity). Sie erhalten ein modernes, intuitives Dashboard, das so einfach zu bedienen ist wie Microsoft Word. Der Unterschied: Das CMS ist strikt vom Code getrennt, sodass Sie das Design der Seite nicht versehentlich zerstören können.
PWA (Web App) oder Native App (iOS/Android) – was brauche ich?
Das hängt vom Anwendungsfall ab:
  • PWA (Progressive Web App): Oft sehr passend für B2B-Dashboards und Portale. Sie läuft direkt im Browser, kann aber auf dem Homescreen gespeichert werden (ohne App Store). Günstiger in der Entwicklung.
  • Native App: Benötigt, wenn Sie tiefe Hardware-Funktionen (Bluetooth, komplexe Kamera-Filter) brauchen oder maximale Sichtbarkeit in den App Stores (Apple/Google) suchen.
Wir entwickeln beides aus einer Single Codebase (React Native), was Zeit und Kosten spart.
Was ist der Unterschied zwischen Astro und Next.js in Ihrem Stack?
Wir nutzen Astro für Marketing-Websites und Landing Pages. Es generiert statisches HTML mit minimalem clientseitigem JavaScript und schafft damit eine starke Basis für Performance-Budgets, Core Web Vitals und technisches SEO.

Next.js nutzen wir für komplexe Web-Applikationen und SaaS-Plattformen (Dashboards, Portale), bei denen dynamische Nutzerinteraktionen, Logins und Echtzeit-Daten im Vordergrund stehen.
Funktionieren PWAs (Web Apps) auch auf dem iPhone?
Ja. Apple hat die Unterstützung für PWAs stark verbessert. Seit iOS 16.4 werden auch Web-Push-Benachrichtigungen auf dem iPhone unterstützt. Eine PWA kann über den Safari-Browser direkt auf dem Homescreen abgelegt werden und verhält sich wie eine native App – ganz ohne App Store-Download.
Können Sie bestehende Websites (z.B. WordPress) übernehmen?
Nein. Wir übernehmen keine bestehenden WordPress-, Wix- oder Typo3-Projekte zur reinen Wartung. Wir bieten ausschliesslich Neuentwicklungen (Relaunches) auf unserem modernen, performanten Tech-Stack an. Wir können jedoch Ihre bestehenden Inhalte und SEO-Rankings sicher migrieren.
Können Sie mir Platz 1 bei Google garantieren?
Nein, und jede Agentur, die das tut, arbeitet unseriös. Google-Algorithmen liegen ausserhalb unserer Kontrolle.

Wozu wir uns verpflichten: Eine technisch starke Grundlage für Crawling, Indexierung, Core Web Vitals, strukturierte Daten und entscheidungsnahe Inhalte. SEO-Ergebnisse hängen von Wettbewerb, Autorität, Inhaltsqualität und Marktnachfrage ab.
Wir haben bereits eine Website. Können Sie nur das SEO übernehmen?
Ja. Wir starten in diesem Fall mit einem SEO/GEO Setup-Audit. Wir analysieren Ihre bestehende Infrastruktur (Code, Speed, Backlinks) und beheben die technischen Bremsen. Danach bauen wir eine massgeschneiderte Content- und Local-SEO-Strategie auf.
Verliere ich mein Google-Ranking bei einem Relaunch?
Ein professionell begleiteter Relaunch reduziert dieses Risiko. Wir erstellen vor dem Launch eine URL-Mapping-Strategie (301-Weiterleitungen), übertragen bestehende Meta-Daten und überwachen Search-Console-Signale nach dem Go-live.
Wie lange dauert es, bis SEO-Resultate sichtbar werden?
Technische SEO-Fixes (wie Ladezeiten-Optimierung oder saubere Indexierung) zeigen oft nach 2 bis 4 Wochen erste positive Signale in der Google Search Console. Organisches Wachstum durch neue Content-Strategien und Autoritätsaufbau benötigt meist 3 bis 6 Monate, bevor die Geschäftswirkung seriös bewertet werden kann.
Schreiben Sie auch die SEO-Texte für unsere Website?
Wir liefern die technische SEO-Architektur, die Keyword-Strategie und die inhaltliche Struktur (Content-Briefings). Das Verfassen der finalen Fachtexte liegt idealerweise bei Ihnen, da Sie der Experte in Ihrer Branche sind. Bei Bedarf können wir jedoch auf unser Netzwerk an spezialisierten Schweizer Copywritern zurückgreifen.
Was sind Core Web Vitals (CWV) und warum sind sie wichtig?
Core Web Vitals sind Googles offizielle Metriken für die Benutzererfahrung (Ladezeit, Interaktivität, visuelle Stabilität). Sie gehören zu Googles Page-Experience-Signalen. Neue Websites werden mit einem klaren Performance-Budget entwickelt und vor dem Launch getestet; konkrete LCP-, CLS- und INP-Ziele hängen von Umfang, Infrastruktur, Inhalten und Drittanbietern ab.
Sind meine internen Firmendaten sicher, wenn wir Ihre KI nutzen?
Sicherheitsmassnahmen werden pro Projektumfang definiert. Wir bauen RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation) mit expliziten Architektur-Regeln:
  • Firmendokumente können auf Schweizer Infrastruktur gespeichert werden, wenn dies Teil der gewählten Architektur ist.
  • Die Datenbearbeitung durch Anbieter hängt vom gewählten Modell, Vertrag und Projektsetup ab; Zero-Training-Optionen werden bei Bedarf geprüft.
  • Kritische Daten können je nach Risikoprofil maskiert oder ausgeschlossen werden, bevor sie an ein LLM gesendet werden.
Braucht mein KMU wirklich Künstliche Intelligenz?
Künstliche Intelligenz ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Ein Smart Assistant kann Website-Anfragen ausserhalb der Bürozeiten vorqualifizieren. Interne KI-Assistenten können Entwürfe von Zusammenfassungen langer Dokumente erstellen; wichtige rechtliche, finanzielle oder sensible Entscheidungen brauchen menschliche Prüfung.
Welche Systeme und Softwares können Sie integrieren?
Wir binden nahezu jedes System an, das über eine moderne API (REST / GraphQL) verfügt. Zu unseren Standards gehören Schweizer Tools wie Bexio, Abacus, Twint und PostFinance, aber auch internationale Systeme wie HubSpot, Salesforce, Shopify, Stripe oder Mailchimp. Wir automatisieren dies via Low-Code (Make.com) oder schreiben performante Custom Middleware.
Was genau ist ein RAG-System?
RAG steht für Retrieval-Augmented Generation. Es ist eine Architektur, die ein Sprachmodell mit freigegebenem Unternehmenskontext (z.B. PDF-Handbücher, Verträge, Intranet) verbindet. RAG reduziert das Halluzinationsrisiko und verbessert die Nachvollziehbarkeit, indem freigegebene Quellen vor der Antwort abgerufen werden. KI-Ausgaben bleiben probabilistisch und sollten bei wichtigen Entscheidungen geprüft werden.
Kann die KI auch Bilder, Verträge oder Rechnungen auslesen?
Ja. Moderne KI-Modelle verfügen über "Vision"-Fähigkeiten (Multimodalität). Wir können Systeme bauen, die Informationen aus eingescannten Dokumenten, handgeschriebenen Notizen oder Fotos von Schadensmeldungen extrahieren, strukturieren und mit Validierung an Ihr ERP-System (z.B. Abacus oder Bexio) übergeben.
Was passiert, wenn eine externe Schnittstelle (API) ausfällt?
Wir entwickeln Integrationen so, dass Datenverlust- und Dublettenrisiken reduziert werden. Bei Custom Middleware können Queues, Dead Letter Queues, Validierung und Exponential Backoff eingesetzt werden. Wenn beispielsweise das CRM (HubSpot) kurzzeitig nicht erreichbar ist, wird der Fehler protokolliert und das System kann kontrollierte Wiederholungen oder manuelle Prüfung unterstützen.
Wie sichern Sie Webhooks und API-Verbindungen ab?
Sicherheitsmassnahmen werden pro Integration definiert. Typische Massnahmen sind OAuth2 für Authentifizierung, Transportverschlüsselung und HMAC-Signaturen, sofern der Anbieter sie unterstützt. Webhook-Signaturen helfen, die Absender-Authentizität zu prüfen und Spoofing-Risiken zu reduzieren.

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