RAG-Systeme
Ihr Unternehmenswissen. Kontrolliert auffindbar.
Mitarbeitende sollen verbindliche Antworten aus freigegebenen Quellen erhalten — nicht aus einem allgemeinen Sprachmodell.
RAG ist kein Chatbot-Showcase. Zuerst klären wir, ob kontrollierter Zugriff überhaupt der richtige Hebel ist.
GESCHÄFTSPROBLEM
Wissen liegt verteilt. Antworten dauern zu lange.
Wenn Teams in PDFs, Ordnern, CRM und ERP suchen, verlieren sie Zeit, erledigen Arbeit doppelt und riskieren widersprüchliche Aussagen gegenüber Kunden. Ein allgemeiner Chatbot löst das nicht, weil er nicht weiss, welche Unternehmensinformationen freigegeben sind.
Nur freigegebene Quellen dürfen die Grundlage bilden.
Antworten auf wiederkehrende Fragen sollen ohne Copy-Paste zwischen Tools auffindbar sein.
Wenn die Quelle fehlt, eskaliert das System statt zu raten.
EIGNUNG
Wann RAG nützt — und wann nicht
RAG ist oft sinnvoll
- Viele verbindliche Dokumente, die regelmässig gefragt werden
- Antworten müssen quellenbasiert und begrenzbar sein
- Rollen entscheiden, wer welches Wissen sehen darf
Eine einfachere Lösung kann besser sein
- Wenige, stabile FAQs oder ein klares Prozesshandbuch
- Seltene Einzelfälle ohne wiederkehrendes Muster
- Entscheidungen, die rechtlich oder finanziell immer eine Person brauchen
ABLAUF
Von der Quelle zur kontrollierten Antwort
Der Ablauf bleibt bewusst einfach. Technik folgt dem Kontrollbedarf, nicht umgekehrt.
Nur Inhalte, die Sie ausdrücklich freigegeben haben.
Das System findet die relevanten Passagen zur Frage.
Die Antwort bleibt an den gefundenen Kontext gebunden.
Nachvollziehbar, woher die Aussage stammt — oder eine Ablehnung.
KONTROLLE
Rollen, Ablehnung und menschliche Eskalation
Öffentliches, internes und sensibles Wissen werden getrennt gedacht.
Fehlt eine geeignete Quelle, sagt das System, dass es die Antwort nicht kennt.
Sensible oder unklare Fälle gehen an eine verantwortliche Person.
Nur benötigte Informationen werden verarbeitet oder gespeichert.
QUALITÄTSSICHERUNG
Eine gute Antwort reicht nicht.
Ein RAG-System ist erst dann brauchbar, wenn es relevantes Wissen findet, Aussagen an Quellen bindet, Zugriffsregeln einhält und bei fehlender Sicherheit kontrolliert ablehnt oder eskaliert.
Abrufqualität
Findet das System die relevanten und freigegebenen Passagen zur Frage?
Quellenbindung
Lassen sich die Aussagen der Antwort durch den abgerufenen Kontext belegen?
Zugriff und Grenzen
Bleiben Rollen, Berechtigungen, Ablehnung und menschliche Eskalation wirksam?
Betrieb und Sicherheit
Sind Datenfluss, sensible Informationen, Prompt-Injection-Risiken, Protokollierung und Löschung nachvollziehbar geregelt?
Automatische Kennzahlen liefern Hinweise, aber keinen endgültigen Qualitätsbeweis. Kritische Fälle werden anhand fachlich freigegebener Referenzfragen und durch Menschen geprüft.
DATENFLUSS
Dokumentierte Entscheidungen statt pauschaler Zusicherung
Beides sind bedingte Architekturentscheidungen nach Schutzbedarf — kein Standardversprechen.
Welche Quellen, welche Verarbeitung, welcher Anbieter: das wird vor dem Start benannt.
Nur wenn Anbieter und Vertrag das stützen. Keine pauschale No-Training-Garantie.
Wir arbeiten datenschutzbewusst. Das ist keine Rechtsberatung.
WAS SIE ERHALTEN
Was das Erstgespräch klärt
Eignung und Umfang klären wir im Erstgespräch.
Ob RAG, eine einfachere Struktur oder zuerst Sichtbarkeit sinnvoller ist.
Welche Quellen genutzt werden dürfen und wo Verarbeitung stattfindet.
Testfragen, Ablehnungsregeln und Eskalationsweg.
Nur wenn der Nutzen den Kontrollaufwand rechtfertigt.
FAQ
Definition und Grenzen
Was ist ein RAG-System?
RAG (Retrieval-Augmented Generation) holt zuerst freigegebene Unternehmensinformationen und bildet daraus eine Antwort. Dadurch werden Antworten nachvollziehbarer und besser begrenzbar. KI-Ausgaben bleiben probabilistisch und brauchen bei wichtigen Entscheidungen eine menschliche Prüfung.
Wann ist RAG sinnvoll?
Wenn Mitarbeitende wiederholt in Dokumenten, Ordnern, CRM oder ERP nach verbindlichen Antworten suchen und diese Antworten kontrolliert, quellenbasiert und auf freigegebene Informationen begrenzt sein müssen.
Wann ist eine einfachere Lösung besser?
Wenn der Wissensbestand klein ist, Fragen selten vorkommen oder die Antworten bereits in einer klaren FAQ, einem Intranet oder einem Prozesshandbuch stehen. Dann genügt oft eine bessere Struktur — ohne Retrieval-System.
Was passiert, wenn das System die Antwort nicht kennt?
Es soll ablehnen oder «Ich weiss es nicht» sagen und an eine verantwortliche Person eskalieren. In unklaren oder sensiblen Fällen darf das System nicht raten.
Bleiben alle Daten automatisch in der Schweiz?
Nein. Schweizer Hosting oder On-Premise sind Architekturentscheidungen nach Schutzbedarf. Datenflüsse werden dokumentiert. Das ist keine Residenz- oder Konformitätsgarantie.
Bedeutet das automatisch No-Training?
Nein. No-Training-Aussagen gelten nur, wenn der gewählte Anbieter und der Vertrag das tatsächlich stützen. Wir prüfen das vor der Nutzung und erfinden keine pauschale Zusicherung.
Was erhalten wir aus dem Erstgespräch?
Eine erste Einordnung, ob RAG passt, welche Quellen geeignet sind und welche Datenflüsse zuerst dokumentiert werden müssen. Eignung und Umfang klären wir im Erstgespräch.
NÄCHSTER SCHRITT
Erstgespräch oder RAG-Eignung klären
Wir klären, ob ein kontrolliertes Wissenssystem der richtige nächste Schritt ist.